Karriere: Sport im Kindesalter im Berufsleben von Vorteil

Sport hält nicht nur Körper und Geist fit. Auch der berufliche Werdegang profitiert davon – insbesondere, wenn man schon im Kindesalter aktiv einer Sportart nachgeht. Zwei Studien haben die positiven Auswirkungen sportlicher Betätigungen auf das spätere Berufsleben bestätigt.

Sport ist eine gesunde Sache. Er verlängert nicht nur das Leben, sondern tut auch der Psyche gut. Aber es gibt noch einen anderen positiven Effekt: Wer als Kind aktiv einer Sportart nachgegangen ist, verfolgt im späteren Berufsleben eine bessere Karriere. Des Weiteren verdienen diese Menschen zwischen 5 und 15 Prozent mehr als jene die im Kindesalter keinem sportlichen Hobby nachgegangen sind, wie die Online-Plattform „The Atlantic“ schreibt. Sie bezieht sich auf die Ergebnisse zweier Studien, die die beiden US-amerikanischen Universitäten Cornell University und Southern Illinois University durchgeführt haben.

Eine der Studien untersuchte die Rolle von Sportaktivitäten beim Auswahlprozess für Berufseinsteiger. Die andere bezog sich auf den Karriereverlauf im fortgeschrittenen Berufsleben. Für Letztere wurde eine Befragung von US-Weltkriegsveteranen aus dem Jahr 2000 herangezogen.

Es stellte sich heraus, dass die Umfrageteilnehmer, die 50 bis 60 Jahre zuvor als Kinder regelmäßig sportlich aktiv waren, ein ausgeprägteres Spendenverhalten und mehr Bereitschaft zu ehrenamtlichen Tätigkeiten zeigten als unsportliche Zeitgenossen. Sie konnten zudem auch häufiger auf eine Karriere im oberen Management zurückblicken.

Auch für Berufseinsteiger zahlte sich der sportliche Einsatz im Kindesalter aus. Ihnen wurden allgemein bessere Führungsqualitäten und mehr Selbstvertrauen zugeschrieben als Bewerbern, die anderen außerschulischen Beschäftigungen nachgingen. Außerdem wurden bei ihnen bessere organisatorische Fähigkeiten vorausgesetzt. Allerdings stellte sich auch heraus, dass man von den Sportskanonen weniger altruistisches Verhalten im Umgang mit ihren Mitmenschen erwartete.

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